Hilfe · SonnenBilanz V26

Vom ersten Projekt
bis zu den Unterlagen.

Hier finden Sie die Arbeitsschritte, die wichtigsten Einstellungen und Antworten auf häufige Meldungen. Wählen Sie ein Thema oder beginnen Sie mit dem Schnellstart.

Stand: 25. Oktober 2026 · Browserzugang und Desktop-Anleitung. Installation und Aktualisierung

SonnenBilanz Cloud

Anmelden und mit Ihrer Firma planen

  1. Unter Bestellen das Online-Abo kaufen: 49,00 € netto pro Monat für drei persönliche Accounts und zehn neue Projekte je Kalendermonat. Bestellreferenz und Konditionen anschließend herunterladen.
  2. Kundenkonto öffnen oder erstellen. Dieselbe E-Mail-Adresse wie bei der Bestellung verwenden, E-Mail bestätigen und den Authenticator einrichten. Unter „Mein Abo“ die eigene Bestellung dem Konto zuordnen. Teammitglieder verwenden ihre persönliche Einladung.
  3. Nach Firmen- und Berechtigungsprüfung bestätigt das Büro den Auftrag und ordnet Firma und Instanz zu. Abrechnung und Nutzung beginnen erst mit der bereiten Planungsinstanz. Der erste Kalendermonat wird tagesanteilig berechnet.
  4. Unter „Planung“ ein Kundenprojekt anlegen. Zuerst das tatsächliche Dach, Quellen, Flächen und Hindernisse prüfen; anschließend Module, Komponenten, Wetter und Verbrauch erfassen.
  5. Die Firmenverwaltung bestätigt die Projektfreigabe. Zehn neue Kunden-/Standortprojekte pro Kalendermonat sind enthalten; zusätzliche Projekte kosten nach ausdrücklicher Kostenfreigabe 9,00 € netto. Varianten, Neuberechnungen und Berichte desselben freigegebenen Projekts sind im laufenden Abo inklusive.

Verlängerung, Kündigung und Rechnung

Das Abo verlängert sich jeweils um einen Kalendermonat. Firmeninhaber und Firmenadministratoren können es unter Mein Abo → Abo kündigen bis zum Ende des laufenden Monats kündigen (Europe/Berlin). Die Bestätigung nennt den letzten Nutzungstag. Vor Freischaltung lässt sich die Bestellung dort zurücknehmen. Nach Vertragsende bleiben vorhandene Ergebnisse 90 Tage lesbar und exportierbar. Die Rechnung für Monatsgebühr und bestätigte Zusatzprojekte erhalten Sie nach Ablauf des Leistungsmonats.

Team, Dateien und Aktualisierungen

Dachplanung, gemeinschaftliche Gebäudeversorgung und Freiflächenplanung mit Ertrag, Wirtschaftlichkeit, Varianten und bearbeitbarer Elektroplanung stehen auch in SonnenBilanz Online zur Verfügung. Cloud und installierte Anwendung verwenden dieselben Planungsfunktionen; Updates werden gemeinsam geprüft und bereitgestellt.

Unter „Firma und Team“ verwalten berechtigte Personen Einladungen und Rollen. Eine Firmenrolle und der Zugriff auf eine konkrete Planungsinstanz werden getrennt vergeben. Persönliche Zugangsdaten und Authenticator-Codes bleiben bei der jeweiligen Person.

Speichern Sie vor dem Wechsel des Arbeitsbereichs. Projektdateien lassen sich bewusst exportieren und importieren. Ein bereits geöffneter Tab bleibt während Ihrer Arbeit bestehen; beim erneuten Öffnen erhalten Sie die zentral bereitgestellte aktuelle Version.

Hilfe und Rückmeldung im Portal

Nach der Anmeldung können Sie unter Hilfe und Rückmeldung Fragen, Fehler und Funktionswünsche erfassen. Wählen Sie Ihr Konto oder die zugehörige Firma und bei Bedarf die betroffene Instanz. Antworten und der Bearbeitungsstand erscheinen in Ihrer Anfrage; dort können Sie ergänzen oder abschließen. Firmeninhaber und Firmenadministratoren sehen auch die Anfragen ihrer Firma. Eine Anfrage gibt keinen Zugriff auf Ihre Planungsdaten frei.

Wenn ein Zugang fehlt

Unter „Mein Abo“ sehen Sie den Stand Ihrer Abobestellung. Für separat angefragte Firmenzugänge verwenden Sie „Mein Zugang“. Wählen Sie nach der Freischaltung „Aktualisieren“. Teammitglieder verwenden ihre persönliche Einladung. Für eine fehlende Instanzzuordnung wenden Sie sich an Ihre Firmenverwaltung; bei Anmeldeproblemen an kontakt@sonnenbilanz.de. Geben Sie dabei keine Passwörter oder Authenticator-Codes weiter.

Der erste Durchlauf

In sechs Schritten zur Planung

  1. Projekt beginnen. Firmenlizenz öffnen, Neues Projekt mit Auswahl Einfamilienhaus, Gewerbe, Mehrfamilienhaus/GGV oder Balkonkraftwerk wählen und Kundenangaben sowie Standort festlegen.
  2. Dach belegen. In 2 Dachplaner Flächen und Hindernisse zeichnen. Montageart, Modulmaße und Abstände einstellen, Module platzieren und die Belegung übernehmen.
  3. Technik und Verbrauch festlegen. In 3 Verschaltung geprüfte Modelle auswählen. Unter 4 Anlage & Verbrauch Inbetriebnahme, Verbrauch und Speicher prüfen.
  4. Kalkulieren und vergleichen. Eigene Preise unter 5 Produkte & Preise übernehmen und Berechnen wählen. Bei Bedarf unter 7 Varianten weitere Anlagenstände vergleichen.
  5. Offene Punkte klären. Unter 8 Planungsprüfung den aktuellen Stand prüfen und über Öffnen zur jeweiligen Eingabe springen.
  6. Unterlagen ausgeben. Unter 9 Montageunterlagen Material, Baustellenangaben und Projektunterlagen vorbereiten. Einzelne PDFs oder das technische Übergabepaket speichern und unter 10 Bericht den Kundenbericht erstellen.

Noch keine Lizenz? Mit der SonnenBilanz-Demo planen Sie eigene Dach- und Balkonanlagen bis 25 kWp. PDFs tragen auf jeder Seite das SonnenBilanz-Wasserzeichen, der Firmenauftritt ist fest. Freiflächen und Datenexporte sind in der Demo gesperrt. Die geführte Vorführung der Vollversion zeigt zusätzlich feste fiktive Beispiele.

1 Projekt

Projekt und Standort festlegen

Neues Projekt mit Auswahl Einfamilienhaus, Gewerbe, Mehrfamilienhaus/GGV oder Balkonkraftwerk beginnt mit einer leeren Planung. Kundenname, Projektkennung und Adresse gehören zum späteren Bericht. Ein Beispielprojekt enthält dagegen bereits fiktive Angaben; prüfen Sie diese, bevor Sie daraus eine eigene Planung machen.

  1. Kunden- und Projektdaten eingeben.
  2. Standort über die Suche festlegen oder gültige Koordinaten eintragen. Bei der Dachplanung prüfen, ob Adresse und gezeichnete Fläche zusammenpassen.
  3. Unter Wetter & Einstrahlung am Standort zwischen hinterlegten Monatswerten und gespeicherten PVGIS-Stundenwerten wählen.

Standortwetter auch offline nutzen

PVGIS-Stundenwerte abrufen lädt ein typisches Wetterjahr für den Standort. Dabei werden die Koordinaten an den Wetterdienst EU JRC übermittelt. Die Daten werden anschließend lokal gespeichert und können ohne Internet weiterverwendet werden.

Über Lokalen Wetterbestand laden lässt sich ein vorhandener Abruf übernehmen. Wetterdateien können außerdem exportiert und importiert werden. Ein Standortwechsel kann die bisherige Wetterzuordnung entfernen; Daten eines anderen Standorts dürfen nicht unverändert übernommen werden. Ein typisches Wetterjahr ist keine Wettervorhersage.

Projekte werden lokal im Kundenbestand gespeichert. Projektdateien eignen sich zur Weitergabe einzelner Planungen; eine vollständige Datensicherung umfasst darüber hinaus den Kundenbestand. Mehr zu Sicherungen.

2 Dachplaner

Dachflächen und Hindernisse zeichnen

Dachbelegung, Datengrundlage und Planungsschritte im Überblick

  1. Fläche zeichnen wählen und die Eckpunkte auf der Karte setzen. Mit Fläche abschließen die Form übernehmen.
  2. Montageart, Ausrichtung und Neigung für die Fläche einstellen. Erkannte oder geometrisch geschätzte Dachausrichtungen an der tatsächlichen Traufkante prüfen.
  3. Hindernis zeichnen wählen und etwa einen Kamin oder ein Dachfenster als Sperrfläche erfassen. Das geht vor der Modulplatzierung und auch danach.
  4. Modulbreite, Modulhöhe, Leistung, Hoch-/Querformat, Randabstand und Modulabstand einstellen.
  5. Module jetzt platzieren wählen, die Belegung kontrollieren und in die Anlage übernehmen. Erst die Übernahme verbindet Dachplan und weitere Berechnung.

Richtung und Neigung aus 3D-Daten übernehmen

Im neuen Dacharbeitsbereich zeigt 3D-Dachflächen laden verfügbare Gebäudemodelle für Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Alternativ können Sie eine CityGML-Datei importieren. Aus räumlichen Dachflächen werden Ausrichtung und Neigung abgeleitet; ihre Herkunft bleibt je Fläche sichtbar. Ein zweidimensionaler Grundriss allein liefert keine verlässliche Dachneigung. Erkannte Werte und Traufkante vor der Übernahme prüfen.

Gauben als eigene Dachflächen belegen

Die Hauptdachfläche auswählen, Gaube zeichnen anklicken und den Gaubenumriss vollständig innerhalb dieser Fläche zeichnen. Nach Fläche abschließen Schlepp-, Flach- oder Satteldachgaube wählen, Neigung, Richtung und Abstand zum Hauptdach festlegen. Bei einer Sattelgaube beschreibt die Richtung die Gaubenfront; die Software erzeugt zwei seitlich geneigte Dachflächen mit gemeinsamem First.

Module jetzt platzieren belegt Hauptdach und Gaube getrennt. Unter der Gaube und im eingestellten Abstand bleiben Hauptdachmodule ausgespart. Jede Gaubenseite geht mit ihrer eigenen Richtung, Neigung und Leistung in Ertrag, Stringplanung und PDF ein. Löschen der Hauptdachfläche entfernt auch ihre Gauben; Rückgängig stellt den Stand wieder her.

Die Gaubenhöhe wird zunächst aus der Geometrie geschätzt. Die Traufhöhe über derselben Bezugsebene wie das Hauptdach korrigieren und Gaubenhöhe geprüft erst nach dem Aufmaß aktivieren. Bei eingeschalteter geometrischer Verschattung werden Gauben als umschreibende Prismen angenähert; ihr Schatten kann dadurch überschätzt werden. Elektrische Bypass- und Mismatch-Effekte können zusätzlich über die elektrische Jahresrechnung berücksichtigt werden. Geometrie, Gaubenhöhen, Modulprofil und Stringzuordnung müssen dafür geprüft sein.

Geeignete CityGML-Dateien können ausdrücklich als Gaube benannte Dachflächen oder Gebäudeaufbauten enthalten. Die Software liest deren Winkel und ordnet sie bei eindeutigem, darunterliegendem Hauptdach zu. Amtliche LoD2-Modelle enthalten üblicherweise keine Gauben. Eine automatische Erkennung aus Luftbildern ist nicht enthalten; fehlende Aufbauten ergänzen Sie manuell. Amtliche Beschreibung der LoD2-Daten ↗

Steildach, Flachdach oder Freifläche

Beim Steildach werden Module auf der geneigten Dachebene angeordnet. Für Flachdächer stehen eine einseitige Aufständerung und paarweise Aufständerung mit wählbarer Modulneigung und Richtung bereit. Freiflächen verwenden aufgeständerte Modulreihen. Der lichte Reihen- beziehungsweise Paarabstand beeinflusst die Belegung.

Punkte und Hindernisse korrigieren

Belegung & Flachdach optimieren vergleicht installierte Leistung (kWp) und Jahresertrag (kWh). Für ein ausgewähltes Flachdach prüft die Anwendung einseitige und paarweise Aufständerung, ausgewählte Modulwinkel zwischen 5° und 30°, Hoch-/Querformat sowie Ausrichtungen in 15°-Schritten und entlang der längsten Dachkanten. Andere Dachflächen behalten ihre Belegung. Die Ergebnisse sind Bestwerte innerhalb der geprüften Varianten.

Winkel nach dem Montagesystem auswählen und einen lichten Mindestabstand vorgeben. Einseitige Reihen erhalten mindestens den geometrischen Abstand für 18° Sonnenhöhe. Reihen- und Hindernisverschattung werden im Vergleich und bei Übernahme eingeschaltet. Hindernishöhen prüfen; pauschale Verschattungsverluste nicht doppelt ansetzen. Die aktuelle 3D-Ertragsberechnung und der vereinfachte Variantenvergleich verwenden unterschiedliche Näherungen. Die übernommene Variante anschließend im aktuellen Projekt prüfen und neu berechnen; für elektrische Bypass- und Mismatch-Effekte die elektrische Jahresrechnung mit bestätigten Profilen und Stringzuordnungen aktivieren. Separate String-Lastfallstudien stehen ergänzend unter Analyse & Projektakte bereit.

Preise sind optional. Mit festen PV-Kosten und Kosten je installiertem Modul wird zusätzlich der Projektkapitalwert verglichen, bei GGV aus Betreibersicht mit Gebäudestrompreis und zusätzlichen Mess-/Verwaltungskosten. Der Kostenansatz gilt gleichermaßen für die verglichenen Montagearten. Ohne neue Kostenangaben bleiben bei Übernahme die bisherigen Kosten stehen und müssen anschließend geprüft werden. Eine feste Ertragsvorgabe muss vor dem Vergleich ausgeschaltet werden.

Erst Belegung übernehmen ersetzt die Ausgangsbelegung. Ausrichtung und Neigung stehen danach in der Ertragsberechnung, Verschaltung und den PDF-Unterlagen. Rechnerische Vorschläge ersetzen keine Prüfung von Montagesystem, Ballastierung, Statik oder Netzanschluss. Beim normalen Rastervergleich bleiben zusätzlich reduzierte Belegungen und weniger Montagereihen als Planungsziele verfügbar.

Weiße Eckpunkte lassen sich auswählen oder ziehen. Während des Zeichnens können Sie den letzten Punkt löschen oder abbrechen; fertige Flächen und ihre Punkte lassen sich über die Bearbeitungsfunktionen korrigieren. Nach einer Änderung die Module erneut platzieren und die aktuelle Belegung übernehmen. Rückgängig stellt den vorherigen Bearbeitungsstand wieder her.

Geometrische Verschattung berücksichtigen

Für Hindernisse Höhe und Höhe des Fußpunkts eintragen; für die Fläche ihre Höhe und bei Aufständerung die Modulunterkante festlegen. Alle Höhen beziehen sich auf dieselbe Bezugsebene. Beispiel: Dachhöhe 6 m, Kaminfuß 6 m, Kaminhöhe 1,5 m.

Das aktuelle 3D-Modell berücksichtigt geometrisch erfasste Dachflächen, Hindernisse und Modulreihen sowie diffuse Himmelsabschattung. Ein Hindernis mit Höhe 0 bleibt eine Sperrfläche ohne Schattenwirkung. Die zusätzlich aktivierbare elektrische Jahresrechnung bildet auch Zellpfade, Bypassdioden, Strings und MPPT-Grenzen ab. Die reine 3D-Schattenansicht bleibt eine geometrische Darstellung. Pauschale Verluste und zusätzlich berechnete Verschattung dürfen nicht versehentlich denselben Effekt doppelt ansetzen.

Karten, Adresssuche und Gebäudeabruf benötigen Internet. Ohne Kartenbild können Sie mit einer vorhandenen Belegung weiterarbeiten. Maße und Ausrichtung vor Ort prüfen.

2 Dachplaner → 3D-Ansicht und Schatten

Dach und Verschattung in 3D prüfen

  1. Dachflächen, Modulbelegung und Hindernisse erfassen. Höhen auf dieselbe Bezugsebene beziehen.
  2. „3D-Ansicht und Schatten“ öffnen. Modell drehen und vergrößern; Datum und Uhrzeit für den Sonnenstand einstellen.
  3. Geometrie und Schattenwirkung kontrollieren. Die Ansicht ersetzt kein vermessenes Aufmaß.
  4. Für die Ertragsrechnung „Geometrische Verschattung im Ertrag berücksichtigen“ einschalten, Belegung übernehmen und neu berechnen.

Das 3D-Modell berücksichtigt geometrische Direktverschattung und diffuse Himmelsabschattung. Elektrische Bypass-/Mismatch-Effekte werden bei aktivierter elektrischer Jahresrechnung gesondert berechnet. Durchlässige Vegetation wird nicht detailliert modelliert. 3D-Dachplanung und Modellgrenzen.

2 Dachplaner → Bifaziale Module · Rückseitenertrag

Bifaziale Annahmen prüfen

  1. Für das gewählte Modul prüfen, ob ein bifazialer Ertrag angesetzt werden soll.
  2. Bifazialitätsfaktor, Bodenreflexion und Rückseitenverluste anhand geeigneter Quellen erfassen.
  3. Montagehöhe, Geometrie und Quelle kontrollieren, den Prüfstatus bestätigen und neu berechnen.

Rückseitenertrag ist kein pauschaler Zuschlag. Bei nahezu dachparalleler Montage ist die Rückseite anders belichtet als bei frei aufgeständerten Modulen.

11 Elektrische Planung

Elektrikerplan als optionalen Planungsposten auswählen

  1. „Elektrikerplan einbeziehen · optional“ aktivieren, wenn der Auftrag diese Leistung umfasst.
  2. Niederspannung oder Mittelspannung, Anschlussdaten und relevante Anforderungen erfassen.
  3. Messkonzept, Schränke, Schutzangaben und Leitungen bearbeiten. Offene Werte sichtbar lassen.
  4. Planungsprüfung und Installationsbericht kontrollieren. Ohne ausgewählten Elektroanteil bleibt die übrige PV-Planung nutzbar.

Elektrische Vorplanung im Überblick

11 Elektrische Planung → Messkonzept

Messkonzept auswählen und Zählerschrank bewerten

  1. Die Fragen zur Anlagenkonfiguration beantworten: Versorgung, weitere Erzeuger, Speicherbetrieb und separate Verbraucher.
  2. Empfehlung mit Begründung lesen und offene Punkte klären. Das passende Konzept übernehmen.
  3. Netzbetreiber, konkrete Konzeptbezeichnung und Freigabestand dokumentieren. Die Empfehlung ist noch keine Betreiberfreigabe.
  4. Unter „Vorhandener Zählerschrank · Bewertung“ den Bestandsstatus, Gründe und Maßnahmen erfassen. Geprüfte Angaben erscheinen auch in der Kundenerklärung.

Für GGV die Einheiten und Messstellen einzeln zuordnen. Nichtteilnehmer und Allgemeinstrom bleiben Teil der Gebäudeübersicht.

11 Elektrische Planung → Einpoliger Schaltplan · Netzbetreiber

SLD kontrollieren und ausgeben

  1. Wechselrichter, Speicheranbindung, Zähler und Schutzgeräte dem tatsächlichen Projekt zuordnen.
  2. Die gemeinsame Übersicht prüfen: Sammelschiene unten, Verbraucher oben. DC-Speicher gehören zum zugeordneten Wechselrichter; AC-Speicher an einen eigenen AC-Abgang.
  3. GGV-Einheiten und zusätzliche Schutz-/Messblätter kontrollieren. Weitere Einheiten werden auf lesbaren Folgeblättern ausgegeben.
  4. Den PDF-Entwurf im Querformat exportieren und vor der Einreichung fachlich sowie mit den Netzbetreibervorgaben abgleichen.

In ElectroCAD weiterbearbeiten

  1. Unter Elektrische Planung die Elektroplanung aktivieren und den Schaltplan kontrollieren.
  2. Für ElectroCAD exportieren wählen und die JSON-Datei speichern. In der Cloud wird der Export zusätzlich als Serverauftrag geführt.
  3. In ElectroCAD Datei → Sonnenbilanz importieren… wählen und die Datei öffnen.
  4. Geräte, Anschlüsse, Leitungen und Beschriftungen im neuen Projekt verfeinern und als ElectroCAD-Projekt speichern.

Die Übergabe enthält auch offene Prüfpunkte. Sie ist ein Export des aktuellen Stands; spätere Änderungen in ElectroCAD fließen nicht automatisch nach SonnenBilanz zurück.

ElectroCAD kennenlernen

PV-Schaltpläne und Beispiel-PDFs ansehen

2 Dachplaner · SonnenBilanz V26

Module ausschließen, verschieben und messen

Einzelne Module oder eine Gruppe auswählen

Nach der Platzierung Module auswählen einschalten. Module auf der Karte anklicken oder Alle Module dieser Fläche wählen. Bei Ost/West werden immer vollständige Paare ausgewählt, verschoben oder ausgeschlossen.

  1. Für eine Aussparung Ausgewählte Module ausschließen wählen.
  2. Für einen Versatz die Werte Seitlich verschieben (m) und Quer zur Reihe (m) eingeben. Negative Werte bewegen in die Gegenrichtung.
  3. Gruppe verschieben wählen. Die Änderung wird nur übernommen, wenn Dachgrenzen, Hindernisse, andere Module und die eingestellten Abstände eingehalten werden.
  4. Die neue Belegung übernehmen und anschließend die Verschaltung erneut prüfen beziehungsweise bestimmen.

Beim Steildach beziehen sich die Verschiebungen auf die Dachebene; bei Aufständerungen auf die Bodenprojektion. Ihre manuelle Belegung bleibt beim Speichern und erneuten Öffnen erhalten.

Rückgängig und Wiederholen

Die Schaltflächen verwalten bis zu 40 Bearbeitungsstände, einschließlich Punkten, Flächen, Hindernissen und Modulkorrekturen. Nach Rückgängig ersetzt ein neuer Bearbeitungsschritt die bisherige Wiederholungsfolge.

Der Verlauf bleibt beim Wechsel des Arbeitsbereichs erhalten, solange der Projektstand nicht außerhalb des Dachplaners verändert wird. Er wird für höchstens zwei zuletzt bearbeitete Projekte im Arbeitsspeicher gehalten und endet beim Programmneustart oder Firmenwechsel. Er ersetzt keine Datensicherung.

Änderungen etwa an Modulformat, Dachgeometrie, Ausrichtung oder Hindernisgrundrissen setzen manuelle Modulkorrekturen zurück. Rückgängig kann den vorigen Stand wiederherstellen. Manuelle Korrekturen verwerfen und Raster neu aufbauen stellt ausdrücklich die automatische Belegung wieder her.

Abstand messen

Abstand messen einschalten und zwei Punkte auf der Karte setzen. A–B zeigt den horizontalen Abstand im Grundriss. Dachneigung und Kabelwege sind nicht eingerechnet. Ein dritter Klick beginnt eine neue Messung. Die Messung verändert keine Anlagendaten.

3 Verschaltung

Strings und Wechselrichter vorplanen

Ein String ist eine Reihe elektrisch verbundener Module. SonnenBilanz schlägt die Aufteilung auf Wechselrichter und deren MPP-Tracker vor. Grundlage sind die übernommene Dachbelegung und geprüfte elektrische Produktdaten.

  1. Die aktuelle Dachbelegung übernehmen.
  2. Ein passendes Modulmodell aus dem Katalog wählen. Elektrische Werte und Maße müssen zur Planung passen.
  3. Temperaturen und Reserven prüfen und Vorschläge berechnen lassen.
  4. Geräteanzahl, Strings, Spannungen, Ströme und Hinweise des Vorschlags kontrollieren und einen geeigneten Vorschlag übernehmen.

Ost- und Westflächen bleiben bei der Auslegung getrennt. Bei einem Speicher ist zusätzlich die konkrete Wechselrichter-Speicher-Kombination zu prüfen. Eine allgemeine Speichergröße bestätigt noch keine Herstellerkompatibilität.

Fehlende Datenblattwerte oder ungültige Nachweise können einen Vorschlag verhindern. ZEREZ ist eine Nachweisquelle und ersetzt keine vollständigen elektrischen Herstellerdaten. Der Anbieter pflegt und prüft technische Aktualisierungen im separaten Publisher; ein Registereintrag allein bestätigt keine vollständige Eignung für das konkrete Projekt. „Datenprüfung offen“ bezeichnet die interne Prüfung unserer Katalogwerte und Quellen, keine Aussage über die behördliche Zulassung eines Geräts.

Stringnummern erscheinen in den Berichten und Montageunterlagen. Die Modulreihenfolge ist ein Verschaltungsvorschlag, keine festgelegte Kabeltrasse. Kabel, Schutzorgane und Netzanschluss müssen gesondert ausgelegt werden.

4 Anlage & Verbrauch · 6 Ergebnis

Verbrauch, Speicher und Ertrag verstehen

PV-Wirtschaftlichkeit und Kennzahlen verständlich erklärt

Inbetriebnahmedatum, Anlagenverluste und AC-Wechselrichterleistung beeinflussen die Berechnung. Verbrauchsprofil und Jahresverbrauch beschreiben den Haushalt oder Betrieb. Wärmepumpe und E-Auto ergänzen zusätzliche Lasten; vermeiden Sie, diese im Basisverbrauch nochmals zu zählen.

Beim Speicher sind nutzbare Kapazität, Lade-/Entladeleistung und Wirkungsgrad wesentlich. Für eine wirtschaftliche Betrachtung gehören Investition, laufende Kosten, Strompreis, Finanzierung und gegebenenfalls Austauschkosten dazu. Prüfen Sie, ob die gewählte Preisbasis zu Ihren Eingaben passt.

Balkonkraftwerke und Speicher einstellen

Unter Anschluss & Anlagenart die Balkonvariante wählen. Die Startwerte setzen eine Phase, 0,8 kW AC und unvergüteten Überschuss. Modulflächen, Speichergröße und Kosten bleiben eigene Eingaben. Anschlussart und maximal wählbare Wechselrichter-Scheinleistung eintragen; eine Softwaredrosselung allein bestätigt keine Eignung für die Steckersolar-Sonderregeln.

Bei unvergüteter Einspeisung bleibt der Erlös auch nach 20 Jahren null. Das ist keine Nulleinspeisung: Überschüsse können weiterhin ins Netz fließen. Beim DC-Speicher kann Energie vor der gemeinsamen AC-Grenze gespeichert werden. Beim AC-Speicher erfolgt die Ladung nach der PV-Leistungsbegrenzung. Nennkapazität und nutzbare Kapazität getrennt behandeln.

Ein- und dreiphasige Einspeisung vergleichen

Phasenvergleich einschalten und je Variante AC-Leistung sowie PV-Investition eintragen. Verbrauch, Speicherkosten und weitere Annahmen bleiben für beide Varianten gleich. Ergebnis und PDF zeigen Eigenverbrauch, Energieverluste durch die AC-Grenze und Kapitalwert.

Ein phasensaldierender Zähler verrechnet gleichzeitige Erzeugung und Verbrauch über alle drei Phasen. Bei gleicher Leistung, gleichen Kosten und Verlusten verursacht die Phasenzahl allein deshalb keinen wirtschaftlichen Unterschied. Die Rechnung verwendet Stundenwerte; kurze Lastspitzen, Reglerverzögerungen und Standby-Verbrauch werden nicht aufgelöst.

Anschluss und Gesamtsystem müssen fachlich geprüft werden. Grundlagen: Verbraucherzentrale zur Zählersaldierung, Bundesnetzagentur zu Steckersolar und VDE zu Anschluss und Produktnorm.

Was bedeuten die Ergebnisse?

PV-Erzeugung
Die im Modell erzeugte Solarenergie. Sie ist nicht mit dem eigenen Strombedarf gleichzusetzen.
Eigenverbrauch
Der im Objekt genutzte Anteil der PV-Erzeugung; die Ergebnisanzeige weist ihre jeweilige Bezugsgröße und die Behandlung der Speicherverluste aus.
Autarkie
Der Anteil des Verbrauchs, der durch die eigene PV-Anlage einschließlich Speicher gedeckt wird.
Kapitalwert
Die auf heute abgezinsten Zahlungsströme. Er hängt unter anderem von Kosten, Strompreisen und Kalkulationszins ab.
Amortisation
Der im Modell erreichte Ausgleich von Investition und Rückflüssen. Ein Strich kann bedeuten, dass dieser im gewählten Zeitraum nicht erreicht wird.

Berechnen aktualisiert die Ergebnisse. SonnenBilanz verwendet 8.760 Stunden und drei Szenarien. Nach relevanten Änderungen erneut berechnen; ein früheres Ergebnis ist dann nicht mehr aktuell. Die Werte sind Planungsprognosen und keine Ertragsgarantie.

4 Anlage & Verbrauch

Mehrfamilienhaus mit GGV planen

GGV-Vorplanung für Mehrfamilienhäuser kennenlernen

Im Schnellstart Mehrfamilienhaus · GGV wählen oder die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung unter Anlage & Verbrauch aktivieren. Die Eingabeart ist auswählbar:

  • Gesamtverbrauch des Gebäudes: Jahresverbrauch, Anzahl der Wohneinheiten und Teilnehmer eingeben. Bei fehlenden Einzelwerten werden gleiche Verbräuche je Einheit angenommen.
  • Verbrauch je Wohneinheit: Einzelverbräuche, Teilnahme und Reststrompreise erfassen; bei statischem Schlüssel zusätzlich die Anteile. Beide Eingabewege bleiben beim Umschalten erhalten.

Geschätzte Werte als vorläufig markieren. Wärmepumpe, E-Auto und Allgemeinstrom müssen im angegebenen Verbrauch bereits enthalten sein. Ohne Gebäudestrompreis oder Mess-/Verwaltungskosten ist die Energieplanung möglich; die Betreiberwirtschaftlichkeit bleibt offen. Eine bewusste Null-Euro-Eingabe ist zulässig.

Die Ergebnisse trennen Betreibererlös und Teilnehmerersparnis. Ohne feinere Eingaben stehen H0-Standardprofile für den ersten Vergleich bereit. Importierte Viertelstundenmessungen bleiben erhalten; Fahrzeuge lassen sich mit Anwesenheit und Abfahrtsziel einem Teilnehmer zuordnen. Die Ergebnisansicht nennt die tatsächlich verwendete Zeitauflösung. Für die tatsächliche GGV sind Viertelstundenmessung, Messkonzept und Vereinbarungen nach § 42b EnWG erforderlich. Die Anwendung führt keine laufende Abrechnung durch.

WEESS Zugspitze und PowerTower

Drei Zugspitze-Komplettsysteme mit 10,24, 15,36 und 20,48 kWh Nennenergie sowie PowerTower sind recherchiert. Beim Komplettsystem die bestätigte Nutzkapazität eingeben und den Speicher nicht nochmals berechnen. Kaskadenzahl, Gerätegeneration und Messkonzept müssen mit WEESS geklärt werden. Herstellerquelle Zugspitze · PowerTower

Fiktiven GGV-Musterbericht herunterladen

5 Produkte & Preise

Den eigenen Katalog pflegen

Der mitgelieferte Bestand umfasst 262 Herstellerartikel. Neu ergänzt sind unter anderem Jinko-Module, Fronius Verto Plus, Fronius Reserva und GoodWe Lynx D G2. Originalquellen, offene Preise und der technische Prüfstatus bleiben je Gerät sichtbar. Mit Herstellerbestand ergänzen laden Sie fehlende Artikel nach, ohne eigene Preise und Bearbeitungen zu ersetzen.

Unter PAN / OND importieren lassen sich unterstützte Textdateien mit Vorschau, Originalquelle und Prüfsumme übernehmen. Der Import ersetzt keine Prüfung der konkreten Geräte- und Systemkombination.

Eigene Produkte mit Bezeichnung, Artikelnummer, Kategorie, Einheit, Preis und Notizen anlegen, ändern oder löschen. Produktpositionen gezielt in die Kalkulation übernehmen. Ein Katalogpreis allein ändert noch keine Investition im Projekt.

Bereits übernommene Projektpositionen behalten ihren Preisstand, wenn Sie später den Katalog ändern. So lässt sich eine bestehende Kalkulation nachvollziehen. Bei einer anderen Anlagenvariante prüfen, ob Technik, Stückzahlen und Preise weiterhin zueinander passen.

Systempakete, Favoriten und Preise

Mit dem Stern Produkte als Favoriten markieren. Über die Auswahlkästchen zwei oder drei Produkte nebeneinander vergleichen. Systempakete enthält Vorschlagslisten mit offenen Prüfungen; diese sind keine pauschal freigegebenen Kombinationen. Eigene Projektpositionen lassen sich als Paket speichern.

Unter Katalog verwalten finden Sie den Lieferantenpreisimport. Eine CSV mit ID oder Hersteller plus Artikelnummer und Preis verwenden; Dezimalformat und Netto-/Bruttobasis angeben. Die Vorschau zeigt alte und neue Preise sowie unbekannte Artikel. Erst nach Bestätigung werden zugeordnete Preise atomar aktualisiert; vorher wird gesichert.

Herstellerbestand ergänzen und durchsuchen

Der neue Bestand umfasst 219 Produkte: 57 Module, 100 Wechselrichter einschließlich All-in-One-Systemen, 61 separate Speicher und PowerTower, darunter 14 Sungrow-Speicherkonfigurationen. Unter Herstellerbestand ergänzen zeigt die Vorschau fehlende Modelle. Vor dem Ergänzen wird gesichert; eigene Preise, Artikel und Projekte bleiben erhalten. Neue Artikel besitzen offene Preise und benötigen eine fachliche Freigabe.

Hersteller- und Typfilter mit der Modellsuche kombinieren oder den Filter Balkonkraftwerke aktivieren. Die Detailansicht zeigt Herstellerquelle, technische Werte und offene Punkte. Ein passender Suchtreffer bestätigt weder Modul-Wechselrichter-Kompatibilität noch Netzanschlussfreigabe.

Technische Daten aktualisieren

Vom Anbieter erhaltene, signierte Katalogupdates unter Katalog importieren einlesen. Die Vorschau zeigt Änderungen und Rücknahmen; eine erfolgreiche Übernahme erhält eigene Preise und Kundenprojekte. Ein zurückgenommenes Gerät kann für neue technische Vorschläge gesperrt sein. Programm- und Katalogupdates unterscheiden.

7 Varianten

Anlagenvarianten vergleichen

Speichergrößen auf derselben Anlage vergleichen

  1. Die aktuelle Planung als Variante kopieren und einen eindeutigen Namen vergeben, beispielsweise „Mit Speicher“ oder „Größere Belegung“.
  2. Über Bearbeiten die Kopie öffnen. Dachflächen, Technik, Verbrauchsannahmen und Preise sind unabhängig vom Ausgangsprojekt.
  3. Zwei bis vier Varianten auswählen und gemeinsam berechnen. Eine Projektgruppe kann bis zu acht Varianten enthalten.
  4. Ertrag, Eigenverbrauch, Autarkie, Netzbezug, Investition, Kapitalwert und Amortisation vergleichen. Abweichende Grundannahmen beachten.
  5. Variantenvergleich als PDF erstellt die Übersicht im aktuellen Firmenauftritt.

Kopie ohne Speicher entfernt die Speicherauswahl sowie zugehörige Speicherpositionen, Investitions- und Austauschkosten in der Kopie. Die Ausgangsplanung bleibt erhalten. Eigene zusätzliche Montagepositionen anschließend auf ihre Eignung für die neue Variante prüfen.

Der Vergleich verwendet das mittlere Szenario und wählt keinen automatischen Gewinner. Nach einer Änderung muss der Vergleich erneut berechnet werden.

8 Planungsprüfung · SonnenBilanz V26

Den aktuellen Planungsstand prüfen

Die Übersicht bündelt Pflichtangaben, Dachübernahme, Übereinstimmung der Belegung, Verschaltung, Geräte- und Speichernachweise, Wetterzuordnung, Hindernishöhen, Ertragsvorgaben, Kosten und Aktualität der Berechnung.

  • Fehler: Ein Widerspruch oder eine fehlende Pflichtangabe muss behoben werden.
  • Offene Planungshinweise: Eine Annahme oder ein noch unvollständiger Arbeitsschritt verlangt Ihre Aufmerksamkeit.
  • Informationen: Zusätzlicher Kontext, beispielsweise zur Verwendung hinterlegter Monatswerte.

Bei einem Hinweis Öffnen wählen, die betreffende Eingabe korrigieren und die Prüfung erneut aufrufen. Auch eine Verschiebung ohne Änderung der Modulanzahl erzeugt einen neuen Dachstand. Vor Montageunterlagen müssen die Fehler behoben sein; offene Hinweise werden im PDF mitgeführt.

Ein Prüfstand ohne offene automatische Warnungen ist keine fachliche Ausführungsfreigabe. Er ersetzt keine Prüfung von Statik, Montage, Kabelauslegung oder Netzanschluss.

9 Montageunterlagen · SonnenBilanz V26

Die technische Übergabe vorbereiten

Module und Wechselrichter werden aus der aktuellen Anlagenvariante übernommen. Ein konkret ausgewählter Speicherartikel wird als konfiguriertes System geführt. Eigene Montage-, Kabel-, Zubehör- und sonstige Positionen ergänzen Sie mit Artikelnummer, Menge, Einheit und Bemessungshinweis.

  1. Planungsprüfung öffnen und technische Fehler beheben. Offene, aber zulässige Angaben bleiben in den Prüfdokumenten sichtbar.
  2. Eigene Positionen mit Materialposition ergänzen erfassen. Automatische Gerätepositionen ändern Sie in der zugehörigen Anlagen- oder Verschaltungsplanung.
  3. Unter Unterlagen & Einstellungen → Baustellenblatt bearbeiten Prüfpunkte, Termin, Zählerplatz, Leitungswege, Dachzugang, Maße und Fotohinweise vorbereiten.
  4. Datenblätter, Fotos, Aufmaße oder Netzbetreiber-Unterlagen über Projektunterlage zuordnen ergänzen.
  5. Einzeldokumente speichern oder mit Übergabepaket als ZIP alle technischen Unterlagen gemeinsam ausgeben.

Stückliste für Fremdsysteme

Die Stückliste steht als lesbares PDF, konfigurierbare CSV und versioniertes JSON bereit. Unter Unterlagen & Einstellungen → CSV-Profil konfigurieren wählen Sie eine vollständige, kompakte oder beschaffungsorientierte Vorlage. Spalten, Zielnamen und Einheiten lassen sich an das nachgelagerte System anpassen. Das JSON bleibt vollständig und bildet die stabile Grundlage für eine spätere CRM-Schnittstelle.

Änderungen und offene Punkte

Nach einem erfolgreichen Stücklisten- oder Paketexport merkt sich das Projekt den übergebenen Materialstand. Der Änderungsbericht zeigt neue, entfallene und geänderte Positionen. Offene Punkte bündelt technische Hinweise aus Planung, Stückliste, Baustellenblatt und Projektunterlagen. Wirtschaftlichkeits- und Preisfragen werden nicht in diese technische Liste übernommen.

Baustellenblatt und Projektunterlagen

Das Aufmaß- und Baustellenblatt kann digital vorbereitet und anschließend als PDF gespeichert werden; leere Felder lassen sich auf Papier ergänzen. SonnenBilanz merkt sich bei zugeordneten Dateien den lokalen Pfad, die Größe und eine SHA-256-Prüfsumme. Vor dem Paketexport wird erneut geprüft, ob die Originaldatei vorhanden und unverändert ist. Eine verschobene oder geänderte Datei erscheint als offener Punkt und wird nicht unbemerkt verpackt.

Übergabepaket und QR-Projektreferenz

Das ZIP bündelt Stückliste, Änderungsbericht, offene Punkte, Baustellenblatt, CSV, JSON, CSV-Profil und die geprüften Projektunterlagen. Bei vorhandener Dachbelegung kommt die Montagevorplanung hinzu. Ein Manifest führt jede Datei mit Medientyp, Größe und Prüfsumme auf. Die Übergabe-PDFs tragen eine QR-Projektreferenz mit Projektkennung, Variantenkennung und Datenfingerabdruck – ohne Kundenname, Adresse, Preise oder lokale Dateipfade.

Das separate Montage-PDF enthält außerdem nummerierten Dachplan, vorhandene Stringzuordnung und Positionshinweise. Ohne Stringvorschlag sind nummerierte Module noch keine elektrische Zuordnung. Modulnummern können sich nach Belegungsänderungen ändern.

SonnenBilanz erstellt mit diesen Funktionen kein Angebot. Die technische Übergabe enthält keine Preise, Bestellstatus oder Liefertermine. Kabel- und Montagemengen stammen aus Ihrem Aufmaß oder einer gesonderten Planung. Kabelwege, Querschnitte, Schutzorgane, Befestigung, Statik und Ausführungsfreigabe bleiben Aufgabe des Fachbetriebs.

Montageunterlagen · Varianten · Speichergrößenvergleich

PV-Planung für Richt-Schnur exportieren

Der Richt-Schnur-Export verbindet die technische PV-Planung mit der Angebotsvorbereitung. Das Paket enthält Planung und Stückliste, den Kundenbericht mit vorhandenen Dachansichten sowie ausgewählte PDF-Datenblätter. Richt-Schnur ist die separate Handwerkersoftware für die anschließende Artikelzuordnung und Angebotskalkulation.

Verwenden Sie für die beschriebenen Exportfunktionen die aktuelle Programmausgabe. Bei Fragen hilft Ihnen unser Team weiter.

  1. Planungsstand prüfen. Dachbelegung übernehmen, Modulanzahl und konkrete Produkte kontrollieren und offene Punkte in der Planungsprüfung bearbeiten.
  2. Datenblätter zuordnen. Unter Produktdatenblätter die verfügbaren Katalog-PDFs prüfen. Fehlende Herstellerunterlagen bei Bedarf selbst ergänzen und der passenden Produktauswahl zuordnen.
  3. Export öffnen. Unter Montageunterlagen auf Für Richt-Schnur exportieren klicken. SonnenBilanz berechnet den aktuellen Stand und zeigt Positionen, Dokumente und offene Punkte in einer Vorschau.
  4. Paket speichern. Die Auswahl einschließlich Dachhintergrund prüfen und mit ZIP exportieren eine Datei mit der Endung .sbplan.zip speichern.
  5. In Richt-Schnur kalkulieren. Die Datei mit der dortigen Importfunktion übernehmen, Positionen den eigenen Artikeln zuordnen und Mengen, Leistungen, Steuern und Angebotspreise prüfen.

Varianten und Speichergrößen einzeln übergeben

Nach einem Variantenvergleich wählen Sie Jede Variante für Richt-Schnur exportieren. Im Speichergrößenvergleich heißt die Funktion Jede Speichergröße für Richt-Schnur exportieren. Für jede berechnete Konfiguration entsteht eine eigene Vorschau und eine eigene Paketdatei in einem neuen Exportordner.

Jede Datei bildet eine Alternative für einen eigenen Angebotsentwurf. Positionen unterschiedlicher Varianten nicht zu einer gemeinsamen Anlage addieren. Eine berechnete Speicherkapazität ersetzt noch keine konkrete Produktauswahl; offene Modelle und Kompatibilität vor dem Angebot ergänzen.

Die Werte im Kundenbericht sind Simulationsannahmen. Das Exportpaket ist die Grundlage für die weitere Kalkulation; verbindliche Angebotspreise und den vollständigen Leistungsumfang bestimmen Sie in Richt-Schnur. Der Import setzt dort den passenden Funktionsumfang voraus.

Richt-Schnur-Export im Überblick · Richt-Schnur kennenlernen

Einstellungen · 10 Bericht

Berichte mit Ihrem Firmenauftritt

Über das Zahnrad die Einstellungen öffnen. Firmenname im Bericht, Logo, Anschrift und Kontaktdaten ergänzen und speichern. Diese Angaben gelten für neue Berichte und bleiben im Kundenbestand erhalten. Der signierte Lizenzinhaber ändert sich dadurch nicht.

Publisher-Vorgaben laden übernimmt die mit der Firmenlizenz gelieferten Angaben als Entwurf. Erst anschließendes Speichern ersetzt den eigenen Berichtsauftritt. Mit Abbrechen verwerfen Sie die noch nicht gespeicherte Bearbeitung.

  1. Projekt- und Kundendaten kontrollieren.
  2. Die aktuelle Planung berechnen und die Planungsprüfung aufrufen.
  3. Unter 10 Bericht die Fassung wählen: Kurz & verständlich für den Kundenüberblick oder Ausführlich mit Nachweisen für alle Planungsgrundlagen. Anschließend den Kundenbericht als PDF speichern.

Die kurze Fassung zeigt die wichtigsten Zahlen, die tatsächliche Belegung und die nächsten Schritte – meist auf drei Seiten. Offene Preise und Prüfungen bleiben sichtbar. Die ausführliche Fassung ergänzt technische Angaben, Rechenmodelle, Jahreswerte und den Zahlungsplan. Das vollständige Planungspaket enthält beide Fassungen, Installationsunterlagen und zugeordnete Original-Datenblätter. Alle Berichte beruhen auf derselben Berechnung; die Auswahl gilt ebenso in SonnenBilanz Online. Für den Vergleich mehrerer Anlagen gibt es weiterhin das separate Varianten-PDF.

Kurzen Musterbericht ansehen (3 Seiten) · Ausführlichen Musterbericht mit Wegweiser ansehen

Startbildschirm oder Projektmenü · SonnenBilanz V26

Die Software ohne Lizenz kennenlernen

  1. Ihr Programmpaket persönlich anfordern, nach der Bereitstellung vollständig entpacken beziehungsweise installieren und starten.
  2. Am Startbildschirm Vorführung ohne Kundendaten starten wählen. Im aktivierten Programm finden Sie Produktvorführung starten im Menü.
  3. Ein festes Beispiel auswählen: Steildach, Ost/West-Flachdach mit 10° oder Freifläche.
  4. Die Gesprächsschritte Dachbelegung, Ertrag, Speichervergleich und Bericht durchgehen.
  5. Musterbericht speichern erstellt das Beispiel-PDF. Mit Vorführung beenden zum vorherigen Bildschirm zurückkehren.

Die Zahlen werden mit dem tatsächlichen Rechenkern und festen fiktiven Annahmen berechnet. Die separate Vorführung greift nicht auf Ihre Kundenprojekte oder Kundenprodukte zu. Die Beispiele sind nicht frei bearbeitbar und nicht als eigene Kundenprojekte exportierbar.

Jede PDF-Seite trägt MUSTERPLANUNG in Kopf- und Fußzeile sowie als Wasserzeichen. Diese Kennzeichnung lässt sich in der Vorführung nicht ausschalten. Die Muster enthalten keine fachlich freigegebene reale Gerätekombination.

Anlage & Verbrauch → Elektrische Jahresrechnung

Elektrischen Jahresertrag und Optimierer prüfen

  1. „Elektrische Jahresrechnung verwenden“ aktivieren und die tatsächliche Modul- und Stringzuordnung kontrollieren.
  2. Modulkennlinie, Zellverschaltung, Bypassdioden und Wechselrichter-Wirkungsgrad mit belegten Quellen ergänzen. Im Solarpark jede Gerätegruppe zuordnen.
  3. Leitungswiderstände, thermische Annahmen und weitere Verluste prüfen. Bereits abgebildete Effekte nicht doppelt ansetzen.
  4. Bei Bedarf „Leistungsoptimierer und Mehrertragsvergleich“ öffnen, Module zuordnen und Gerätebedingungen sowie Kosten erfassen.
  5. Neu berechnen und Verluste, Betriebsgrenzen und offene Punkte vor dem Bericht kontrollieren.

Anlage & Verbrauch → Viertelstundenplanung · Fahrzeuge und Wärme

Fahrzeuge, Wärme und Speicher gemeinsam rechnen

Aktivieren Sie die durchgängige Viertelstundenbilanz. Erfassen Sie für Fahrzeuge Anwesenheit, Abfahrtsziel und Ladeleistung sowie für die Wärmepumpe das Kennfeld, Warmwasser und den Puffer. Messreihen und zusätzliche Verbraucher dürfen denselben Bedarf nicht doppelt enthalten. Die Rechnung zeigt Energieflüsse und Ladezustände über das Jahr; sie ist keine laufende Gerätesteuerung.

Neues Projekt → Freiflächenanlage → Flächenplaner

Freiflächenprojekt und Tischfelder

  1. Beim Projektstart die Anlagenart Freiflächenanlage auswählen. Grundstück und Zugehörigkeit anhand geeigneter Quellen prüfen.
  2. Grundstücksgrenzen, nutzbare Felder, Wege und Sperrflächen erfassen oder passende GeoJSON/KML-Daten importieren. Quelle und Prüfstatus dokumentieren.
  3. Modultische mit Spalten, Reihen, Neigung und Abständen konfigurieren. Module platzieren, Tischhöhen prüfen und Belegung übernehmen.
  4. Alternativen mit einseitiger oder paarweiser Aufständerung vergleichen und eine gewählte Alternative als eigene Variante übernehmen. Komponenten und Kosten anschließend prüfen.

Für das Gelände einen Höhenrasterimport oder ein gekennzeichnetes Hangmodell verwenden. Quelle, Bezugssystem, Genauigkeit und Abdeckung kontrollieren. Die 3D-Ansicht ersetzt keine Vermessung.

Freiflächenplanung im Überblick

Anlage & Verbrauch → Elektrische Infrastruktur & Vermarktung

Parkelektrik und Vermarktung

  1. Die Parkrechnung aktivieren und Anschlussdaten sowie die vereinbarte Einspeisegrenze erfassen.
  2. Wechselrichtergruppen den Flächen und Trafostationen zuordnen. Leitungen, Stationsleistung sowie Leerlauf- und Lastverluste belegen.
  3. Festpreisvertrag oder Stundenpreise, Gebühren und Parkkosten erfassen. Für einen Parkspeicher zusätzlich Lade-, Entlade- und Betriebsannahmen prüfen.
  4. Den Eingabestand bestätigen, berechnen und Verlustdiagramm kontrollieren. Unter Elektrische Planung den SLD einschließlich Stationsdetails öffnen.

Parkelektrik ist der Stromweg innerhalb des Solarparks bis zum Netzanschluss. Unbekannte Anschluss-, Schutz- oder Vertragsdaten bleiben offen. Mittelspannung und Planblätter.

Flächenplaner → gewählte Fläche → Eigene Modulparameter

Eigene Modulparameter je Fläche

  1. Für die betreffende Dachfläche oder das Tischfeld „Eigene Modulparameter“ aktivieren. Ohne eigenen Satz werden die gemeinsamen Parameter geerbt.
  2. Temperaturkoeffizient und zur Montage passende Wärmeparameter mit Quelle und Stand erfassen. Vorbelegte Werte sind zu prüfen.
  3. Optional ein belegtes SAPM-Profil importieren. Modulzuordnung und nachgewiesenen Einstrahlungs- und Temperaturbereich prüfen.
  4. Parameter bestätigen, die Belegung übernehmen und neu berechnen. Nach Änderungen den Prüfstatus erneut kontrollieren.

Die Parameter beschreiben Kennlinie und Wärmeverhalten. Modulmaße, Wp-Leistung und Stringdaten werden weiterhin in Belegung und Komponentenplanung gepflegt.

Projekt → Wetterdaten verfeinern → Mehrjahreswetter und Ertragsbandbreiten

Mehrjahreswetter und Ertragsbandbreiten

  1. Den tatsächlichen Standort prüfen und eine feste Vorgabe des spezifischen Ertrags ausschalten.
  2. 2 bis 30 zusammenhängende vollständige Jahre auswählen. PVGIS-Reihen abrufen oder vorhandene Jahresdateien beziehungsweise eine exportierte Sammlung importieren.
  3. Herkunft, Datenbank und Zeitraum kontrollieren. Bereits geladene Jahre können lokal weiterverwendet werden; einen unvollständigen Abruf erneut starten.
  4. Berechnen und unter Ergebnis den Jahresvergleich, Median, Q10–Q90, Minimum und Maximum lesen. Projekt und Jahressammlung für eine spätere Prüfung speichern.

Jedes Wetterjahr wird mit derselben Anlage, demselben ersten Betriebsjahr und denselben Betriebsannahmen gerechnet. Der 29. Februar wird auf 8.760 Stunden normalisiert; der entfernte Strahlungsanteil ist dokumentiert. Die historische Wetterstreuung enthält keine Modell-, Ausfall- oder Klimatrendunsicherheit. Q10–Q90 ist keine garantierte P50/P90-Prognose.

Modell und Bandbreiten verstehen

Ergebnis → Vom Modul bis zur nutzbaren Energie

Das Verlustdiagramm lesen und exportieren

  1. Den Energiebezug am Beginn des Diagramms prüfen. Er bezieht sich auf die installierte Leistung und Einstrahlung.
  2. Die im Projekt wirksamen Stufen für Schatten, Rückseite, Kennlinie, Temperatur, übrige Verluste und elektrische Infrastruktur verfolgen.
  3. Begrenzungen, Abregelung, Speicherverluste und Restladung bis zu Eigenverbrauch und Einspeisung prüfen. Hilfsstrombezug ist kein PV-Ertrag.
  4. „Rechennachweis exportieren“ für die detaillierte Energiekette verwenden. Kundenbericht und Mehrjahresanalyse enthalten dieselben Grundlagen.

Wechselwirkungen werden der späteren Stufe zugeordnet. Nicht einzeln modellierte pauschale Systemverluste bleiben zusammengefasst. Ein kleiner Bilanzrest belegt rechnerische Konsistenz, keine garantierte Standortgenauigkeit.

Analyse & Projektakte

Varianten, Betriebsdaten und Prüfungen dokumentieren

  1. Aufmaßkontrolle und Quellen zum Projekt festhalten. Ungeklärte Geometrie vor einer Kundenempfehlung ergänzen.
  2. Belegung, Komponenten und Preisannahmen in Varianten vergleichen. Ergebnisse auf die geprüften Konfigurationen begrenzen.
  3. Kommentare und Projektstände sichern; vorhandene Betriebsdaten mit passendem Zeitraum und Messumfang vergleichen.
  4. String-Lastfälle, Leitungsabschnitte, Schutz- und radiale Netzstudien mit belegten Eingaben prüfen. Offene Nachweise im Bericht erhalten.

Eine einzelne String-Lastfallstudie und die aktivierbare elektrische Jahresrechnung beantworten unterschiedliche Fragen. Für Jahreswerte die vollständige Modul-, String- und Gerätezuordnung im Bereich Elektrische Jahresrechnung prüfen. Ergebnisänderungen nach neuen Daten zuerst in den Kundenunterlagen nachvollziehen.

Projektmenü & Einstellungen

Sicherungen und Updates

Unter Sicherungen & Projektstände Sicherungen erstellen, prüfen und wiederherstellen. Das Programm sichert während der Nutzung täglich automatisch sowie vor bestimmten Übernahmen. Bis zu 30 Sicherungen je Sicherungsordner und bis zu 50 gespeicherte Stände je Projekt werden gehalten. Ein wiederhergestellter Projektstand wird als separates Projekt geöffnet.

Zusätzlich eine Sicherung auf einem anderen Datenträger aufbewahren: Eine Kopie auf derselben Festplatte schützt nicht vor deren Ausfall.

Programmupdate

Ein Programmpaket bringt neue Funktionen. Zusammen mit seiner .sbupdate-Datei unter Programmupdate prüfen kontrollieren, die Sicherung abschließen, das Programm schließen und anschließend die vollständige neue Ausgabe installieren. Das Programm installiert Updates nicht selbstständig. Zur Installationsanleitung.

Katalogupdate

Eine signierte .sbcatalog-Datei aktualisiert geprüfte Produkt- und Gerätedaten. Unter Produkte & Preise → Katalog importieren die Vorschau prüfen und übernehmen. Technische Änderungen oder Rücknahmen können eine bestehende Gerätauswahl erneut prüfpflichtig machen.

Ältere Projekte und Programmstände

SonnenBilanz V26 liest bisherige Projektstände. Neuere Projektfunktionen können jedoch Daten enthalten, die ältere Programmausgaben nicht verstehen. Vor einer Aktualisierung sichern und für einen möglichen Rückweg die dazugehörige frühere Sicherung zusammen mit der früheren Anwendung aufbewahren.

Ihre Firmenlizenz, Berichtsangaben, Preise und Projekte liegen getrennt von den Programmdateien. Der interne Publisher und seine Datenbank gehören zum Anbieter und ersetzen keine Kundendatenbank.

Wenn etwas offen bleibt

Häufige Meldungen

Die Dachbelegung ist nicht aktuell.

Eine Änderung an Fläche, Modulen oder Hindernissen macht den übernommenen Dachstand ungültig. Im Dachplaner die Belegung kontrollieren, bei Bedarf Module erneut platzieren und übernehmen. Danach Verschaltung prüfen und neu berechnen.

Es wird kein Wechselrichter vorgeschlagen.

Übernommene Dachbelegung, ausgewähltes Modul, freigegebene elektrische Werte und Nachweise prüfen. Der Hinweis im Verschaltungsbereich nennt fehlende Daten oder überschrittene Grenzen. Keine unbekannten Grenzwerte schätzen; gegebenenfalls beim Anbieter einen geprüften Datenstand anfordern. Auch die begrenzte Suche kann bei komplexen Anlagen ohne Ergebnis enden.

Eine Modulgruppe lässt sich nicht verschieben.

Beide Versatzwerte prüfen. Die Gruppe darf weder außerhalb der Fläche noch in Hindernisse oder andere Module verschoben werden. Rand-, Modul- und Reihenabstände müssen erhalten bleiben. Bei Ost/West benötigt das vollständige Paar Platz.

Meine manuelle Belegung wurde zurückgesetzt.

Geänderte Modulmaße, Dachgeometrie, Ausrichtung oder Hindernisgrundrisse können die bisherigen Modulpositionen unpassend machen. Unmittelbar danach stellt Rückgängig den vorigen Stand wieder her. Beim gewollten Geometriewechsel das Raster neu platzieren und Korrekturen anschließend erneut vornehmen.

Der Bericht oder das Übergabepaket lässt sich nicht erstellen.

Lizenzstatus und Planungsprüfung öffnen. Pflichtangaben oder technische Konflikte korrigieren und für den Kundenbericht neu berechnen. Montageunterlagen benötigen zusätzlich die übernommene Dachbelegung. Beim Übergabepaket außerdem prüfen, ob alle zugeordneten Projektunterlagen noch am ursprünglichen Ort liegen und unverändert sind. Wenn sich während der Erstellung der Projektstand geändert hat, den Export erneut starten.

Die Karte oder der Wetterabruf lädt nicht.

Internetverbindung prüfen, später erneut versuchen oder eine andere Kartenquelle wählen. Gespeicherte Projekte und Wetterdaten können weiterhin offline verwendet werden. Ein fehlgeschlagener neuer Wetterabruf ersetzt den bisherigen Bestand nicht.

Ein technischer Nachweis ist veraltet.

Neue Vorschläge verlangen aktuelle und geeignete Nachweise. ZEREZ-Stände älter als 30 Tage werden für neue Vorschläge abgewiesen. Ein geprüftes Katalogupdate beim Anbieter anfordern. Die technische Gültigkeit eines Geräts ist unabhängig von der Laufzeit der Softwarelizenz.

Die Frage ist noch offen?

Schreiben Sie uns „SonnenBilanz V26“, Betriebssystem, Arbeitsschritt und den genauen Meldungstext. Falls der Support die interne Programmkennung benötigt, finden Sie diese ausschließlich im Programm unter Information & Hilfe. Kundendaten nur übermitteln, wenn sie für die Klärung nötig sind.

kontakt@sonnenbilanz.de