Mit der tatsächlichen Fläche beginnen
Beim Anlegen eines Projekts wählen Sie eine Freiflächenanlage. Grundstücksgrenzen, nutzbare Tischfelder, Abstandsflächen, Wege und Hindernisse bilden die Grundlage. GeoJSON/KML-Importe und dokumentierte Quellen unterstützen die Zuordnung; ungeprüfte Grenzen bleiben als solche erkennbar.
Vermessene Daten, aus Bildern abgeleitete Geometrie und vereinfachte Modelle sind unterschiedliche Grundlagen. Eine reale Kundenplanung benötigt belastbare Flächen- und Höhenangaben.

Modultische und Varianten vergleichen
Spalten, Modulreihen, Tischabstand, lichte Reihenabstände, Neigung und Orientierung bestimmen die Belegung. Ganze Tische lassen sich auswählen und ausschließen. Einseitige und paarweise Ost/West-Anordnungen werden als getrennte Varianten untersucht.
Vergleichen Sie Jahresertrag, installierte Leistung und bei belegten Preisen die Wirtschaftlichkeit. Die Ergebnisse sind Bestwerte innerhalb der tatsächlich untersuchten Konfigurationen.

Gelände, Tischhöhen und Schatten zusammen prüfen
Importieren Sie ein Höhenraster oder verwenden Sie ein ausdrücklich vereinfachtes Hangmodell. Quelle, Datum, Höhenbezug, Genauigkeit und Abdeckung werden erfasst. Tischhöhen und Geländeabstände bleiben überprüfbar; die 3D-Ansicht zeigt den Zusammenhang mit der Verschattung.
Bifaziale Annahmen, Tracker- und Agri-PV-Studien ergänzen die Vorplanung. Ihre Modellgrenzen und Prüfstände bleiben sichtbar. Eine statische, landwirtschaftliche oder genehmigungsrechtliche Freigabe entsteht daraus nicht automatisch.

Parkelektrik: der Stromweg durch die Anlage
Parkelektrik bezeichnet die elektrische Infrastruktur des Solarparks: von den Wechselrichtergruppen über Leitungen und Trafostationen bis zum Netzanschlusspunkt. Zuordnungen und Leistungsgrenzen fließen in die Energie- und Verlustbilanz ein.
Dokumentieren Sie Sammelleitungen, Stationsleistungen, Transformatorverluste und Anschlussdaten. Trassen- und Stationsvarianten sowie radiale Netzstudien unterstützen die fachliche Vorplanung.

Vermarktung und Parkspeicher vergleichen
Untersuchen Sie Festpreisverträge oder importierte Stundenpreise mit Vertragsdauer, Gebühren und projektspezifischen Kosten. Abregelung, negative Preise und Parkspeicher werden nach den hinterlegten Betriebsregeln bilanziert.
Die Simulation macht Preis- und Betriebsannahmen nachvollziehbar. Sie prognostiziert keine Börsenpreise und ersetzt keine Prüfung eines konkreten Abnahmevertrags.

Ertrag mit Wetterjahren und Verlusten erklären
Für jedes Tischfeld sind eigene Modulkennlinien- und Wärmeparameter möglich. Mehrjahreswetter zeigt die historische Streuung; das Verlustdiagramm führt die Energie bis zur Einspeisung und Nutzung.
Was bleibt vor der Ausführung zu prüfen?
Die Software unterstützt Vorplanung und Dokumentation. Vermessung, Baugrund, Statik, Montagefreigaben, Genehmigung und Netzanschluss müssen anhand des realen Vorhabens geprüft werden. Die Abbildungen zeigen fiktive Softwarebeispiele; eine vermessene Freiflächen-Referenzanlage ist damit nicht nachgewiesen.
Ertrag und Kosten gemeinsam weiterprüfen
Nach der Belegung verbindet die Ertragsanalyse Wetterjahre, Modulparameter und Verlustannahmen. Verwenden Sie denselben Anlagenstand für die Wirtschaftlichkeits- und Vermarktungsvarianten.
Für die technische Dokumentation führen Sie geprüfte Geräte, Leitungen und Stationen im Mittelspannungs-Schaltplan zusammen.
